Notfallpunkte

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Das Projekt des Seniorenbeirates ist eine Auszeichnung von Ruhebänken im Bereich der Stadt mit Notfallpunkten, auf denen der Standort vermerkt ist und die Notfallnummer zu ersehen ist.

Ziel ist es, Menschen in Not zu helfen, denn anhand der Kennzeichnung kann im Falle eines Unfalls oder aus anderer medizinischer Notwendigkeit die Kreisleitstelle den Ort ermitteln und dadurch den Rettungswagen anfahren lassen.

Die Standorte der Rettungspunkte, die der SB ermittelt hat (mit Koordinaten und Wegbeschreibung), sind in einer Informationsdatei des Einsatzleitsystems der Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerwehr hinterlegt. Erhält die Leitstelle einen Notruf mit Angabe über den Rettungspunkt, so kann über grafische Darstellung des Einsatzleitsystems sofort die richtige Lage, an der sich ein Notfall ereignet hat, angezeigt werden. Vorrangig sind Bänke mit einer touristischen Nutzung ausgezeichnet worden und Bänke, die an sportlichen oder körperlich anstrengenden Wegen stehen und nicht eindeutig, z.B. durch Straßenschilder oder besonderen Merkmalen, zu beschreiben sind.

Kommune: Rheine

Angaben zum Träger:

Seniorenbeirat der Stadt Rheine

Klosterstraße 14 
48431 Rheine

Telefon: 05971 / 939513
E-Mail: info@seniorenbeirat-rheine.de
Website besuchen

Ansprechperson:

Frau Christa Koch

E-Mail: christa.koch@rheine.de

 

Strukturelle Merkmale

Im Vordergrund des Angebots stehen: 

Austausch und Begegnung,
Sport und Bewegung,
Engagement und Mitwirkung,
Information und Beratung,
Gesundheitsförderung
Sonstige sind: Rettung von Menschenleben

Das Angebot ist Haupt- und ehrenamtlich organisiert.

Erreichbarkeit des Angebots: Aufsuchend

Trägerschaft: Öffentlich, Sonstiges

Finanzierung: Träger / öffentliche Förderung

Das Angebot richtet sich in erster Linie an:

Jung und Alt,
Ältere Menschen,
Ältere Frauen,
Ältere Männer,
Hochaltrige (> 80 Jahre),
Ältere Menschen mit Migrationshintergrund,
Sonstige/Besondere Zielgruppen
Sonstige sind: sportliche und aktive Menschen

Anzahl hauptamtlich Mitarbeitende: 3

Anzahl ehrenamtlich Mitarbeitende: 4

Nutzer/innen : innerhalb der ersten 8 Monate haben 13 Personen das Angebot in Anspruch genommen.


 

Regionale Einordnung

Das Angebot ist: Städtisch

Kreis/Kreisfreie Stadt: Steinfurt 

Regierungsbezirk: Münster

Regionale Besonderheiten: 

Rheine ist eine große Kreisangehörige Stadt an der Ems und mit rund 80.000 Bewohner*innen die größte Stadt im Kreis Steinfurt und die zweitgrößte im Münsterland. Das Durchschnittsalter liegt bei 40 Jahren. Wirtschaftsbetriebe sind u.a. apetito AG, KTR Kupplungstechnik, Bahn- u. Anlagetechnik, VR-Bank Steinfurt, Bundeswehrstandort, Transporthubschrauberregiment. Mit weiterführenden Schulen und einer Hochschule ist Rheine Schulstandort im Kreis.

Das Angebot richtet sich an Menschen: im Quartier / Stadtteil, in der Kommune, im Kreisgebiet, über die Kreisgrenzen hinaus

Vernetzung mit anderen Angeboten/Organisationen:

In regelmäßigen Treffen und Austausch mit Seniorenbegegnungsstätten/Senioren-Clubs, stationären Einrichtungen für Senior*innen, Bildungseinrichtungen, Kreisleitstelle u. Feuerwehr, Technische Betriebe der Stadt Rheine, Fachbereiche der Verwaltung, Stadteilbeiräte, Polizei und Verkehrswacht des Kreises Steinfurt, weiteren Beiräten und Arbeitsgemeinschaften der Stadt Rheine.


 

Begründung für die Nominierung

Schon kurz nach Anbringung der Notfallpunkte konnte ein Notarzt auf schnellstem Wege zielgenau an eine unwegsame Stelle gebracht werden - und möglicherweise ein Menschenleben retten. Eine Frau aus dem Kreisgebiet hatte einen Herzinfarkt erlitten. Der Rettungsdienst konnte unter Angabe des genauen Standortes, der auf dem Rettungsschild steht, die Person unverzüglich versorgen, da die Koordinaten der Bank der Kreisleitstelle vorliegen. Innerhalb der ersten 8 Monate wurde der Notarzt 13-mal aktiv.

Für die Kreisleitstelle ist das Projekt eine große Unterstützung und die Initiative des SB sehr befürwortet, da jede Minute im Ernstfall zählt und sie jeden mit diesem System finden. Sonst sind Notrufe meist schwer oder ungenau erklärt und dem Hilfesuchenden kann nicht zügig geholfen werden. Die gekennzeichneten Bänke sind ebenfalls in der OpenStreetMap eingetragen. Die Karte ist bei Wandernden und Radfahrer*innen mittlerweile zur Standardkarte auf Outdoor GPS und Handys geworden.

Leider kann die Karte nicht angezeigt werden.

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